Verantwortung für die Zukunft

Unsere Handlungsfelder Nachhaltigkeits­berichte Gesetzlicher Rahmen

Unser gesamtes unternehmerisches Handeln ist verantwortungs­bewusst, integer und nachhaltig. Nachhaltigkeit verstehen wir umfassend. Unser nachhaltiges Handeln zielt darauf, für heutige und zukünftige Generationen verlässliche soziale, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen zu schaffen und die vorhandenen zu erhalten.

Anders als in vielen anderen Branchen wird uns dieses Ziel durch unseren Geschäftszweck erleichtert, der wegen seines Beitrags zur Zukunftssicherung und Generationen­gerechtigkeit nachhaltig an sich ist.

Auf Grundlage unseres Geschäftszwecks möchten wir weiter Verantwortung übernehmen und diese noch konkreter ausbauen. Daher haben wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt.


Die Nachhaltigkeits­strategie der VOLKSWOHL BUND Versicherungen

Nachhaltigkeit beziehen wir nicht nur auf Umweltaspekte. Für uns gehört auch ein soziales und gesellschaftliches Engagement dazu. Ebenso wie unsere Unternehmens­führung. Wir wollen zukunftsfähig sein, Gleichgewichte herstellen und erhalten und stets verantwortungsbewusst handeln. Wenn etwas nachhaltig ist, ist es dauerhaft, vernünftig, bewahrend, bestanderhaltend, umweltverträglich.

Deswegen haben wir für unsere Nachhaltigkeitsstrategie sechs Handlungsfelder identifiziert.


Im Team mit anderen

Weil man auch beim Thema Nachhaltigkeit gemeinsam mehr erreichen kann, arbeiten wir hier mit anderen Unternehmen aus der Versicherungs­branche zusammen. Wir sind zum Beispiel Gründungsmitglied der Brancheninitiative Nachhaltigkeit in der Lebensversicherung, die das infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse 2020 ins Leben gerufen hat. Hier geht es darum, Synergie-Effekte zu nutzen und die Entwicklung eines zukunftsfähigen Trends zu mehr Nachhaltigkeit zu fördern. Die Branchen-Initiative richtet sich nicht nur an die Versicherungswirtschaft, sondern auch an Kunden und Verbraucher. Wer hier mitarbeitet, will das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Lebensversicherung schaffen und fördern.

placeholder

Unsere Handlungsfelder

Immobilien umweltschonend managen

Mehr als 1,7 Milliarden Euro sind von uns aktuell in ertragreiche und wertbeständige Immobilien­beteiligungen und Immobilienfonds investiert. Bei der Instandhaltung, Sanierung und beim Bau von neuen Immobilien achten wir sorgfältig auf Energie­effizienz. Energie­effizientes Handeln soll zur Minderung von Nebenkosten beitragen und nebenher stets den aktuellen technischen Vorgaben und Gesetzen entsprechen. Dabei tauschen wir nach und nach veraltete gegen neue und energiesparende Technik aus. Dazu zählen beispielhaft energie­effiziente Filter und Pumpen, Wärmedämmung, hybride Heizsysteme sowie intelligente Verbrauchszähler.

Beim Umbau oder Neubau von Immobilien achten wir darauf, die benötigten Ressourcen möglichst zu reduzieren und setzen auf Recycling.

Das galt insbesondere bereits für die Planung und den Bau unserer Ende 2010 fertiggestellten Hauptverwaltung in Dortmund. Die Energie zur Kühlung und Beheizung des Gebäudes wird zu einem großen Teil durch Geothermie gewonnen. Indem wir Erdwärme als Energiequelle nutzen, verringern wir den Verbrauch von fossilen Energie­trägern. Tatsächlich senken wir sowohl den Einsatz an Primärenergie als auch die Kohlendioxyd-Emission um 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Klimaanlagen.

Für die nächsten Jahre haben wir uns vorgenommen, eine einheitliche nachhaltige Strategie für den Erwerb, Neubau und Betrieb unserer Immobilien zu entwickeln. Dazu wollen wir auch unseren Anforderungs­katalog im Rahmen der Ankaufs-Due Diligence um Nachhaltigkeits­themen erweitern. Außerdem wollen wir uns auf gängige Zertifizierungs­standards fokussieren, deren Kriterien künftig auch bei neu erworbenen Immobilien erfüllt werden.

placeholder

Ein Zeichen für die Umwelt setzen

Die Biene als eine der wichtigsten Nutztiere für uns Menschen leistet einen besonders großen ökologischen Beitrag. Sie bestäubt rund 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen und sichert damit das Überleben von Mensch und Natur.

Um das Gleichgewicht der Natur zu unterstützen, haben wir rund 20.000 Honigbienen bei uns aufgenommen. Durch die Parks, Gärten und bepflanzten Balkone in der Umgebung bietet unser Standort in Dortmund den Kärntner Honigbienen das ideale Zuhause, von dem aus sie friedlich summend unser Ökosystem auf Trab halten können.

Zusätzlich haben wir mehr als die Hälfte unserer neuen Dachflächen mit Moosen und Mischgras begrünt und so zusätzlichen Lebensraum für Insekten und Kleintiere geschaffen.


placeholder

Ressourcen schonen und effizient nutzen

In unserem Betriebsrestaurant kochen wir selbst und organisieren den Einkauf und die Verwertung der Lebensmittel so, dass die zubereiteten Mengen stets dem Verbrauch entsprechen und keine unnötigen Abfälle entstehen. Mit einem elektronischen Anmeldesystem können wir die Zahl der benötigten Portionen personengenau berechnen. Sollten doch mal Essensreste entstehen, die wir am Folgetag nicht verwerten können, werden diese durch ein Unternehmen in Marl abgeholt, die aus den Resten Biokraftstoff produziert.

In unserer Küche bevorzugen wir saisonale und regionale Produkte. Saucen und Dressings bieten wir in großen Behältern zur Selbst­bedienung an, Portionspackungen haben wir abgeschafft. Auch von den Pappbechern an der Kaffeemaschine haben wir uns verabschiedet. Stattdessen benutzen wir Porzellantassen, die wir mit fair gehandeltem Kaffee befüllen.

In unserem Unternehmen gehen wir verantwortungsvoll mit unseren Arbeitsmaterialien um und nutzen die Möglichkeiten des Recyclings. Unser Einkauf achtet auf Produkte, die entsprechende Umwelt- und Gütesiegel tragen. Wo es möglich ist, arbeiten wir mit Partnern zusammen, die Ihren Geschäftsbetrieb umweltschonend ausgerichtet haben. Zum Beispiel mit der Firma Steelcase, bei der wir unsere Büromöbel kaufen. Steelcase hat sich das Ziel gesetzt, nicht nur CO2-neutral sondern bis 2030 CO2-negativ zu werden.

Seit Beginn 2021 kaufen wir auch eine ökologische Variante für Büromaterialien ein.

Erfolgreich verfolgen wir Projekte zur Verringerung des Papierverbrauchs in unserem Unternehmen. So halten wir den jährlichen Papierverbrauch unserer Druckstraße trotz steigender Versicherungsbestände und zunehmender regulatorischer Anforderungen an Dokumentation und Beipackzetteln seit Jahren auf einem konstanten Niveau.

Durch die Ablöse unserer alten Kopiersysteme haben wir zusätzlich eine erhebliche Menge an CO2 kompensieren können. Unsere neuen Systeme verfügen über eine Tonerklappen­verriegelung. Damit wird der Zugriff auf den Toner erst dann ermöglicht, wenn dieser wirklich komplett entleert ist. Ein vorzeitiger Austausch und das Wegwerfen halbvoller Kartuschen wird vermieden. Übrigens: Unsere leeren Schwarz-Toner werden direkt als Resttonerbehälter weiterverwendet. Dadurch entfällt die Lieferung eines separaten Resttoners.

Umweltorientierte Initiativen, die wir für sinnvoll halten, unterstützen wir. So gehen unsere jährlich mehrere Millionen Briefe klimaneutral auf den Weg. „GOGREEN" heißt dieser Service, bei dem wir für die Emissionen, die beim Transport unserer Briefe entstehen, freiwillig einen Ausgleichsbetrag zahlen. Mit dem Geld unterstützt die Deutsche Post internationale Klimaschutzprojekte. Jährlich kompensieren wir weit über 100 verursachte Tonnen Kohlendioxyd.

Wir stellen unseren Vertriebspartnern elektronisch die Kopien der Kundenschrift­wechsel zur Verfügung, was den Papierverbrauch deutlich reduziert.

placeholder

Nachhaltige Mobilität fördern

Wir wollen die Nutzung des ÖPNV bei unseren Mitarbeitern fördern und unterstützen sie durch einen finanziellen Zuschuss zu ihren ÖPNV-Tickets. Außerdem bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mobiles Arbeiten und Home-Office an, damit sie nicht jeden Tag zur Arbeit fahren zu müssen.

Für das Jahr 2022 haben wir geplant, unseren Nutzfahrzeuge-Pool auf Elektromobilität umzurüsten.


placeholder

Im Bereich der fondsgebundenen Versicherungen haben unsere Vertriebspartner und ihre Kunden eine große Fondspalette zur Auswahl. Darunter befinden sich auch ethisch-ökologisch ausgerichtete Investmentfonds.

2021 bauen wir das Angebot für unsere Kunden weiter aus.

Mit dem Versicherungstarif „Kfz-GreenLine" unterstützt die VOLKSWOHL BUND Sachversicherung AG umweltfreundliches Fahren. Wir fördern den Betrieb von Autos mit alternativem Antrieb oder einer geringen Umweltbelastung, indem wir diese Fahrzeuge deutlich günstiger versichern.

Um den Papierverbrauch zu reduzieren, arbeiten wir an digitalen Angebots-Strecken, wodurch der Makler online, ohne auf Papier zu drucken, einen Antrag für seine Kunden einreichen kann. Auch Online-Marketing-Kampagnen wollen wir weiter ausbauen, so dass wir Flyer, Plakate und Werbeunterlagen nicht in großen Mengen drucken müssen. Eine große Hilfe ist beispielsweise die Plattform DIGiDOR, die wir nutzen. Auch für unsere Versicherten bieten wir umfangreiche digitale Betreuungsprozesse.

Sichere Arbeitsplätze bieten

Bei den VOLKSWOHL BUND Versicherungen arbeiten rund 700 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Aufgaben selbstständig und mit viel Engagement wahrnehmen.

Durch den Ausbau unserer Marktposition und den Erhalt unserer Unabhängigkeit sichern wir ihre Arbeitsplätze. Unsere wirtschaftliche Stärke, unsere innovativen Produkte und unser hoher Service führen zu unserem guten Ruf bei unseren Kunden wie bei unseren Vertriebspartnern.

Darüber hinaus sehen wir für unsere Branche aufgrund der politischen und demographischen Entwicklung generell eine große zukünftige Bedeutung, da sich Menschen stärker eigeninitiativ gegen unterschiedliche Lebensrisiken absichern müssen.

Um unseren Nachwuchs an Mitarbeitern im Unternehmen zu sichern, bilden wir regelmäßig junge Menschen zu Kaufleuten für Versicherungen und Finanzen aus.

Neben der reinen betrieblichen Ausbildung bieten wir seit 2010 Berufsanfängern auch ein Duales Studium an. Hierfür arbeiten wir mit der Fachhochschule Dortmund sowie anderen Versicherungsunternehmen und Großmaklern der Region zusammen. Die Studenten können einen kaufmännischen und einen akademischen Abschluss (Bachelor of Arts) erwerben. Während der gesamten Ausbildungszeit sammeln sie unternehmerische Praxis und verknüpfen sie mit theoretischem Wissen. Unser Ziel ist es, Talente frühzeitig an uns zu binden und ihnen gute Perspektiven für ihre berufliche Zukunft zu bieten.

Da wir die Ausbildungsplätze bedarfsorientiert planen, übernehmen wir unsere Auszubildenden und Dualen Studenten grundsätzlich!


placeholder

Arbeitsbedingungen fair gestalten

Faire Arbeitsbedingungen sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Wir legen Wert auf dauerhafte Arbeitsverhältnisse und verzichten weitestgehend auf Outsourcing. Bei den Vergütungen richten wir uns nach dem Tarif des privaten Versicherungsgewerbes. Unsere Mitarbeiter erhalten außerdem umfangreiche Sozialleistungen.


placeholder

Gesundheit an oberster Stelle

Wir achten darauf, dass unsere Arbeitsbedingungen der Gesundheit und dem Wohlbefinden unserer Mitarbeiter zuträglich sind.

Wir fördern die sportliche Aktivität unserer Mitarbeiter, indem wir ihnen sowohl kostenlose Kurse als auch individuelle Trainings­möglichkeiten in unserem hauseigenen Sportbereich anbieten. Wer möchte, kann eine mobile Massage in Anspruch nehmen. Mineralwasser und eine Auswahl an frischem Obst stehen jedem VOLKSWOHL BUND-Mitarbeiter ohne Entgelt zur Verfügung. Außerdem genießen unsere Mitarbeiter in unserem Betriebsrestaurant selbst gekochtes Essen unseres angestellten Küchenteams.

In enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsschutzausschuss und unter Beteiligung unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit, des Betriebsarztes und des Betriebsrates gewährleisten wir einen optimalen Arbeitsschutz und führen regelmäßig Gefährdungsbeurteilungen durch.

In 2021 führen wir zusätzlich ein betriebliches Gesundheitsmanagement ein. Dort werden wir durch die Krankenkasse BIG direkt gesund unterstützt.


Chance auf Entwicklung und Entfaltung

Wir tolerieren und fördern die Vielfalt unserer Mitarbeiter. Beim VOLKSWOHL BUND pflegen wir eine Organisationskultur, die jeden Einzelnen bei uns respektiert und wertschätzt. Um das auch nach außen hin deutlich zu machen, haben wir im Herbst 2020 die Charta der Vielfalt unterzeichnet.

Praktikanten behandeln wir fair und ehrlich. Unsere Praktikumsstellen dienen der beruflichen Orientierung und ersetzen keine Vollzeitstellen. Alle Praktikanten werden angemessen bezahlt. Für diese Praxis haben wir das Fair Company-Siegel erhalten.


placeholder

Regelmäßiges Feedback bringt uns weiter

Wir legen großen Wert auf motivierte und zufriedene Mitarbeiter. Wir stellen hohe Anforderungen an unsere Führungskräfte und nehmen in regelmäßigen Abständen an der Studie „Deutschlands bester Arbeitgeber" teil. Das Feedback unserer Mitarbeiter ermöglicht uns, Anregungen zur Verbesserung der Arbeits- und Sozialkultur in unserem Unternehmen zu erkennen und umzusetzen. Bei uns gibt es regelmäßig Führungskräfte-Feedbacks und Mitarbeitergespräche. Damit wollen wir unsere Mitarbeiter und die Führungskräfte in ihren Aufgaben und bei ihrer Zusammenarbeit unterstützen und fördern.


placeholder

Ausgeglichene Work-Life-Balance und Familienfreundlichkeit

Auch auf privater Ebene bieten wir unseren Mitarbeitern Hilfen an. Wer beispielsweise bei der Koordinierung von Privatleben und Beruf Unterstützung benötigt, kann sich bei unserem deutschlandweit tätigen Sozialpartner für Lebenslagen­coaching und Krisenintervention, die Arbeitnehmerwohlfahrt (AWO), professionelle Hilfe holen. Die Beratung ist anonym und kostenlos. Unseren Mitarbeitern ermöglichen wir zahlreiche individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle. Wir möchten sie so darin unterstützen, ihre individuelle Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden.

In Zusammenarbeit mit der AWO betreiben wir eine betriebsnahe Kindertagesstätte auf unserem Unternehmensgelände. An Brückentagen und in den Schulferien bieten wir das Programm „VB Kids" an, in dem die Kinder unserer Mitarbeiter im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren von 8 bis 18 Uhr betreut werden, abgestimmt auf die VOLKSWOHL BUND-Service-Zeiten. In den Ferien und an Brückentagen bieten wir in Räumen unserer Hauptverwaltung ein zusätzliches Programm für Kinder bis zu zwölf Jahren an, damit Eltern ihre Kinder bei Bedarf „mit zur Arbeit" nehmen können. Darüber hinaus steht den Eltern das ganze Jahr über ein Eltern-Kind-Büro zur Verfügung.

Ab 2022 möchten wir unsere vorhandene KiTa ausbauen, um hier noch mehr Mitarbeitern einen Platz für ihre Kinder bieten zu können.

Zusätzlich unterstützen wir unsere Mitarbeiter bei der Pflege von Angehörigen in den eigenen vier Wänden. Hier bieten wir unseren Mitarbeitern eine Caritas-Hotline an.

Durch unsere Betriebsvereinbarung geben wir die Möglichkeit des mobilen Arbeitens sowie des Home-Office. Zusätzlich bieten wir über 100 verschiedene Teilzeitmodelle an, wodurch unsere Mitarbeiter individuell die Arbeit an ihr Umfeld anpassen können.


Mitarbeitern fördern und entwickeln

Durch zahlreiche interne und externe Qualifizierungsangebote fördern wir unsere Mitarbeiter in den unterschiedlichen Bereichen – von Ernährung über Sport, Gesundheit oder interne Prozessabläufe und Verbesserungs­potenziale. Durch spezifische Coachingangebote können wir individuell auf unsere Mitarbeiter eingehen und sie in ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen.


Ausgezeichneter Arbeitgeber

Für unser großes Engagement als Arbeitgeber wurden wir bereits vielfach ausgezeichnet. So hat uns beispielsweise Anfang des Jahres das Düsseldorfer Institute of Research & Data Aggregation zum Leading Employer 2021 erklärt. Damit zählen wir zum Top 1 % der besten Arbeitgeber Deutschlands.

placeholder

Bildung fördern

placeholder

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Chancen­gerechtigkeit und Zukunfts­sicherung unserer Gesellschaft ist ein hoher Bildungsstand, dessen Grundlagen so früh wie möglich gelegt werden sollten. Über die Förderung der Versicherungs­wissenschaft und der Berufsbildung in unserer Branche hinaus konzentriert sich unser Sponsoring daher auf junge Menschen unserer Region in den Bereichen Bildung, Kultur, Sport und Soziales. Wir fördern sie finanziell unter Berücksichtigung der ökonomischen Interessen unserer Kunden sowie durch ehrenamtliches Engagement zahlreicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Unternehmens.

Wir achten darauf, dass unsere Unterstützung kein Ersatz für eine finanzielle Förderung ist, die Aufgabe der Kommunen, der Länder oder des Bundes darstellt.

Zur Unterstützung Dortmunder Schulen gehen wir strategische Partnerschaften mit ausgewählten Schulen ein. Hier finden unter anderem Bewerbungs­trainings und Veranstaltungen zur Vorbereitung auf das Berufsleben statt.

placeholder

Im Bereich der Ausbildung an Hochschulen beteiligen wir uns am Dualen Studiengang der Versicherungs­wirtschaft, der seit 2010 an der Fachhochschule Dortmund angeboten wird. Seit dem Wintersemester 2009/10 fördern wir gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen Studenten in Form von Stipendien.

Erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Unternehmen engagieren sich seit vielen Jahren in Bildungs­einrichtungen unserer Region oder unserer Branche, zum Beispiel im Berufs­bildungswerk der Versicherungs­wirtschaft in Dortmund und in der Deutschen Makler Akademie, deren Mitbegründer und Förderer wir sind. Sie tragen damit zu einem intensiven Erfahrungs­austausch zwischen der Wirtschaft und Bildungs­einrichtungen bei.


Lokale Einrichtungen unterstützen

Wir unterstützen lokale Einrichtungen und neue Initiativen durch regelmäßige Spenden. Hierbei liegen uns vor allem junge Menschen in Not am Herzen. Wir unterstützen und bezuschussen Initiativen, die diese jungen Menschen fördern.

Auch im Amateursport wollen wir die Gesundheit von jungen Menschen fördern, daher stehen wir verschiedenen Sportvereinen finanziell und organisatorisch zur Seite.



placeholder

Unsere verantwortungs­bewusste Kapitalanlage­strategie orientiert sich an der Notwendigkeit, die langfristigen Verpflichtungen aus unserem Versicherungsgeschäft sicherzustellen.

Bei unseren Kapitalanlage­entscheidungen beachten wir soziale, ethische und ökologische Kriterien. Das gilt sowohl für den Direktbestand als auch für die Investitionen in unserem Spezialfonds. Dabei schließen wir Investitionen in Aktien oder Anleihen von Unternehmen, die nennenswerte Teile ihres Umsatzes (mehr als 5 Prozent) mit der Produktion von Rüstungsgütern, insbesondere Landminen oder Streubomben, erzielen, aus. Darüber hinaus investieren wir nicht in Wertpapiere, deren Emittenten systematisch Menschenrechte oder die Kernarbeitsnormen der internationalen Arbeits­organisation ILO verletzen. Ferner schließen wir in unserem Anlageuniversum Anleihen von Staaten, die 5 Prozent oder mehr ihres Bruttoinlands­produktes für Militärausgaben verwenden, aus.

Um diese Ausschlusskriterien einzuhalten, lassen wir unseren entsprechenden Kapitalanlage­bestand halbjährlich durch die imug Beratungs­gesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH prüfen. Diese Nachhaltigkeits-Ratingagentur mit Sitz in Hannover kooperiert für die Unternehmens- und Länderratings dabei mit dem internationalen Netzwerk von EIRIS (London).

Wir investieren nicht in Agrarrohstoffe oder deren Derivate, da solche Investitionen die Volatilität von Nahrungsmittel­preisen verstärken können.

Im Jahr 2012 haben wir erstmals Investitionen im Bereich „Erneuerbare Energien" getätigt. Darunter fallen Investitionen in Wind- (Onshore) und Photovoltaik-Anlagen, dessen Anteil wir über die Jahre weiter ausgebaut haben. Zusätzlich haben wir weitere nachhaltige Investitionen umgesetzt, wie z.B. in die kontrollierte Lachsaufzucht (Aquakulturen) oder die nachhaltige, biobasierte Kreislaufwirtschaft.

Bereits in unseren Geschäftszweck integriert

placeholder

Unsere tägliche Aufgabe ist es, einen Beitrag zur Generationen­gerechtigkeit und zur Zukunfts­sicherung zu leisten.

Mit dem Versicherungs­schutz, den wir anbieten, tragen wir dazu bei, heutige und zukünftige Generationen vor Altersarmut und vor negativen finanziellen Folgen durch Verlust der Arbeitskraft sowie durch Sachschäden, Unfälle, Krankheiten und Todesfälle zu bewahren. Wir fördern unmittelbar die Eigenverantwortung heutiger und zukünftiger Generationen und helfen mit, massive finanzielle Belastungen für die Allgemeinheit zu vermeiden.

Diesen nachhaltigen Geschäftszweck verfolgen die VOLKSWOHL BUND Versicherungen seit mehr als 100 Jahren. Da wir als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit keine Interessen von fremden Eigentümern, wie zum Beispiel Aktionären, bedienen müssen, können wir uns ganz auf die unterschiedlichen Bedarfs­situationen unserer Kunden konzentrieren. Damit schaffen wir für unsere Vertriebspartner beste Voraussetzungen, um Kunden von der Notwendigkeit einer privaten finanziellen Vorsorge zu überzeugen.


GDV-Verhaltenskodex

Wir erkennen den Verhaltenskodex des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für den Versicherungs­vertrieb an. Der Kodex schützt die Interessen der Kunden, indem er seine Unterzeichner zu einem fairen, redlichen und professionellen Vertrieb von Versicherungs­produkten verpflichtet.


Für uns selbstverständlich: Geltende Gesetze und Überprüfung

Um Versuche von Geldwäsche abzuwehren oder die Finanzierung von Terrorismus zu verhindern, treffen wir umfangreiche Sicherheits­vorkehrungen. Jeder Mitarbeiter hält bei Geschäfts­vorfällen die Vorgaben und Handlungsanweisungen ein.

Wer Verstöße gegen das Versicherungs­aufsichtsgesetz (VAG), gegen erlassene Rechtsverordnungen, gegen die Marktmissbrauchs­verordnung, unsere Compliance-Richtlinie oder sonstige strafbare Handlungen innerhalb des Unternehmens wahrnimmt, kann sie seinem Vorgesetzten oder direkt dem Compliance-Manager melden, auch wenn es sich nur um einen Verdacht handelt. Vorgesetzte sind verpflichtet, Hinweise dem zentralen Compliance-Manager bekannt zu geben. Der Compliance-Manager behandelt jeden Hinweis oder jede Meldung mit der gebotenen Vertraulichkeit.

Der VOLKSWOHL BUND reagiert angemessen und deutlich auf solche Verstöße oder sonstige strafbaren Handlungen. Ein Verstoß gegen geltendes Recht, etwa durch Bestechung oder Bestechlichkeit, kann für den Mitarbeiter auch zu strafrechtlichen Konsequenzen führen. Beim Umgang mit Dritten, etwa Geschäftspartnern, externen Dienstleistern, Produktzulieferern, Investmentgesellschaften und Banken, achten unsere Mitarbeiter auf eine strikte Trennung von dienstlichen und privaten Interessen. Die Auswahl und Vertragsgestaltung folgt allein dem Unternehmensinteresse.

Unsere Compliance-Richtlinie umfasst die Einhaltung aller rechtlichen Bestimmungen und schreibt das integre Verhalten unserer Mitarbeiter vor. Sie ist Teil der arbeits- und dienstvertraglichen Pflichten aller Mitarbeiter. Ein Verstoß auch unterhalb der Strafbarkeits­schwelle kann zu Konsequenzen in diesem Bereich führen.

Durch unser Compliance-Konzept und das Hinweisgeber­system treten wir Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit in Bezug auf Korruption und Bestechung bestmöglich entgegen.



Zahlen, Daten, Fakten

Die Europäische Union (EU) hat sich im Rahmen des europäischen „Green Deal" und des (EU-) Aktionsplans zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige EU-Wirtschaft zu erreichen. Ein Baustein hierfür ist die sogenannte Transparenz-Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27. November 2019. Diese ist in allen Mitgliedsstaaten der Union zum 10. März 2021 in Kraft getreten.

Zentrales Ziel der Transparenz-Verordnung ist es, die Transparenz in Bezug auf Nachhaltigkeits­risiken von Finanzanlage­produkten zu erhöhen. Dazu sollen auf europäischer Ebene harmonisierte Vorgaben geschaffen werden, um die bestehenden Veröffentlichungen vergleichbarer zu machen.

(Verbunden damit ist eine entsprechende Offenlegung in den vorvertraglichen Informationen, auf der Website und in regelmäßigen Berichten.)


Nachhaltigkeit bei den VOLKSWOHL BUND Versicherungen

Unser gesamtes unternehmerisches Handeln ist verantwortungs­bewusst, integer und nachhaltig. Unser Handeln zielt darauf, für heutige und zukünftige Generationen bestmögliche soziale, ökonomische und ökologische Rahmenbedingungen zu ermöglichen und die vorhandenen zu erhalten.

Nachhaltigkeit verstehen wir als Verantwortungs­kultur mit der Maßgabe, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche zu fördern. Durch die Umsetzung eines nachhaltigen Investmentansatzes sollen nachhaltiges Wirtschaften aktiv und transparent vorangetrieben und andere Marktteilnehmer zu einem solchen Verhalten ermutigt werden.

Wir führen unser Unternehmen entsprechend den geltenden Gesetzen und handeln nach den Grundsätzen des lauteren Wettbewerbes. Interessen­konflikte vermeiden wir. Unser Umgang mit unseren Vertriebspartnern ist verantwortungsbewusst, was wir mit der Unterzeichnung des GDV-Verhaltenskodex unterstrichen haben. Um unsere Nachhaltigkeits­strategie weiter auszubauen und der Öffentlichkeit einen strukturierten Einblick zu geben, haben wir uns zur Einhaltung des deutschen Nachhaltigkeits­kodex verpflichtet. Ab 2021 veröffentlichen wir jährlich zertifizierte Nachhaltigkeits­berichte.

Wir verhalten uns umweltbewusst, indem wir beispielsweise unsere Hauptverwaltung durch Geothermie kühlen und heizen. Unsere weiteren Immobilien managen wir ressourcenschonend, dabei bemühen wir uns immer, nachhaltige Lösungen zu finden.

Als Arbeitgeber unterstützen wir unsere Mitarbeiter, beruflich wie privat, durch zahlreiche Hilfs- und Förderangebote.

Erfahren Sie noch mehr über unsere nachhaltige Unternehmens­ausrichtung unter unseren Handlungsfeldern.


Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken

Die Kapitalanlage in unserem Sicherungsvermögen erfolgt insbesondere in Namensschuld­verschreibungen, Schuldschein­forderungen, Darlehen, Aktien, Investmentanteilen, Hypotheken, Grundstücken und Beteiligungen. Dabei werden die Kapitalanlagen zur Erzielung eines hohen Anlageergebnisses und zur Risiko­minimierung angemessen gestreut und gemischt und sind mittel- bis langfristig ausgerichtet. Zusätzlich beachten wir in unseren Kapitalanlage­entscheidungen soziale, ethische und ökologische Kriterien. U.a. investieren wir nicht in Aktien oder Anleihen von Unternehmen, die nennenswerte Teile ihres Umsatzes (mehr als 5 Prozent) mit der Produktion von Rüstungsgütern, insbesondere Landminen oder Streubomben, erzielen, und nicht in Wertpapiere, deren Emittenten systematisch Menschenrechte oder die Kernarbeitsnormen des UN Global Compact verletzen.

Zudem investieren wir nicht in Anleihen von Staaten, die mehr als 5 Prozent ihres Bruttoinlands­produktes für Militärausgaben verwenden.

Um diese Ausschlusskriterien einzuhalten, lassen wir unsere entsprechenden Kapitalanlagen halbjährlich durch eine externe Nachhaltigkeits-Ratingagentur prüfen. Sollte dabei eine Kontroverse identifiziert werden, verpflichten wir uns, diese Position zeitnah und interessewahrend zu verkaufen.


Auswirkung auf Nachhaltigkeits­indikatoren

Die Auswirkungen von Nachhaltigkeits­risiken fließen in die Renditebewertungen mit ein. Sofern diese quantifizierbar sind, werden sie explizit in der Marktgerechtigkeitsprüfung berücksichtigt. Ziel ist es, wesentliche Nachhaltigkeitsrisiken in unseren Anlageentscheidungen zu vermeiden.

Um das Nachhaltigkeitsrisiko bei unseren Investitionsentscheidungen zu berücksichtigen, betrachten wir, sofern uns belastbare Informationen darüber vorliegen, diverse Nachhaltigkeitsindikatoren. Darunter verstehen wir im Bereich der umweltbezogenen Indikatoren insbesondere die Treibhausgasemissionen, die Energieperformance, die Biodiversität und den Umgang mit Wasser und Abfällen der Unternehmen. Darüber hinaus werden auch soziale Indikatoren berücksichtigt. In diesem Bereich betrachten wir besonders die Mitarbeiterbelange, die Wahrung der Menschenrechte in der Wertschöpfungskette und die Maßnahmen gegen Korruption und Bestechung der Unternehmen.


Vergütungspolitik im Zusammenhang mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeit­srisiken

In unserer Vergütungspolitik für den Innendienst orientieren wir uns nicht an kurzfristigen Zielen. Hier zahlen wir fixe Gehälter. Zusätzlich gewähren wir einen kleinen variablen Zuschuss, der an das Erreichen von qualitativen und quantitativen Unternehmenszielen geknüpft ist. Zukünftig möchten wir diese Ziele um ESG-Aspekte erweitern. Die Vergütung im Außendienst ist so gestaltet, dass die Interessen von unseren Kunden, insbesondere auf deren Nachhaltigkeits­präferenzen bezogen, nicht nachteilig berührt werden.


ESG Merkmale

Die VOLKSWOHL BUND Versicherungen bieten ein breites Spektrum an kapital­bildenden Versicherungs­tarifen.

Klassische Tarife, bei denen das angesparte Kapital ganz oder teilweise ins Sicherungsvermögen fließt, erfüllen nur dann die in Artikel 8 Transparenz-Verordnung genannten ESG-Merkmale, wenn das Versicherungs­produkt über das "transparente"-Konzept gewählt wurde.

Bei den Fondsgebundenen Tarifen legen wir den Sparanteil der Kunden in Investmentfonds an. An deren Wertentwicklung partizipieren die Versicherungsnehmer direkt. Inwieweit bei dieser Anlage ökologische oder soziale Strategien eine Rolle spielen, hängt von den individuell gewählten Investmentfonds bzw. den im ausgewählten Portfolio enthaltenen Investmentfonds und deren Anlage­bedingungen ab. Abhängig davon können die in Artikel 8 und 9 Transparenz-Verordnung genannten ESG-Merkmale erfüllt sein.


ESG (Environment, Social, Governance)

Umwelt, Soziales, Unternehmensführung

Der ESG-Begriff hat sich als Grundlage für die Beurteilung der Nachhaltigkeit von Anlagen und Handlungsweisen etabliert.


PRI (Principles of Responsible Investing)

Prinzipien für verantwortliches Investieren; eine 2006 gegründete Investoren­initiative in Partnerschaft mit der Finanz­initiative des UN-Umweltprogramms UNEP und dem UN Global Compact. Die von den Vereinte Nationen unterstützte Initiative ist ein internationales Investoren­netzwerk, das sechs Prinzipien für verantwortungs­volle Investments erstellt hat und umsetzen will. Ziel ist es, die Auswirkungen von Nachhaltigkeit für Investoren zu verstehen und die Unterzeichner dabei zu unterstützen, diese Themen in ihre Investitions­entscheidungs­prozesse einzubauen. So tragen Unterzeichner zu einem nachhaltigeren globalen Finanzsystem bei. Die Ziele sind freiwillig und unverbindlich.


Impact Investing

Das Impact Investing gehört zu den nachhaltigen Geldanlagen. Bei nachhaltigen Investments achten Anleger nicht nur auf die Rendite, sondern auch auf soziale und ökologische Faktoren und die Kontrollprozesse eines Unternehmens (sogenannter ESG-Ansatz: E=Umwelt, S=Soziales, G=Governance).


Nachhaltige Investition (Artikel 2 - Nr. 17 Transparenz-Verordnung)

Unter einer sogenannten nachhaltigen Investition versteht man eine Investition eines Unternehmens, die zur Erreichung eines Umweltziels beiträgt. Die Umweltziele können gemessen werden anhand einer effizienten Nutzung von

  • (erneuerbarer) Energie,
  • Rohstoffe und
  • Wasser und Boden.

  • Außerdem werden Sie gemessen anhand der Höhe

  • der Abfallproduktion und
  • der Treibhausgasemissionen.

  • Die Umsetzung der Ziele soll die negativen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und die Kreislauf­wirtschaft verringern.

    Aber nicht nur Umweltziele sind unter nachhaltige Investitionen zu verstehen, auch soziale Ziele können dazu gezählt werden. Das sind Investitionen, die

  • zur Bekämpfung von Ungleichheiten und
  • zum sozialen Zusammenhalt beitragen.

  • Sie fördern

  • soziale Integration,
  • Arbeitsbeziehungen und
  • wirtschaftlich oder sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen.

  • Nachhaltige Investitionen dürfen gegen keines der oben genannten Ziele verstoßen. Die Unternehmen, in denen investiert wird, müssen gute und solide Management­strukturen vorweisen, gute Beziehungen zu ihren Arbeitnehmern pflegen und diese entsprechend vergüten und alle Steuer­vorschriften einhalten.


    Nachhaltigkeitsrisiko (Artikel 2- Nr. 22 Transparenz-Verordnung)

    Unter dem sogenannten Nachhaltigkeits­risiko versteht man "ein Ereignis oder eine Bedingung in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, dessen beziehungsweise deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte."

    Typisches Beispiel aus der Kapitalanlage sind sog. stranded assets, d. h. Vermögenswerte die bspw. aufgrund von gesetzlichen oder technologischen Entwicklungen wesentlich an Wert verlieren

  • Einführung/Erhöhung einer CO2-Abgabe beeinträchtigt Unternehmen, die eine hohe CO2-Emission in ihrem Wertschöpfungsprozess aufweisen
  • Technologische Erfindungen nehmen traditionellen Methoden Marktanteile: Verbrennungsmotor vs. Elektromobilität
  • Veränderung von gesellschaftlichen Verhaltensweisen: Umstieg vom Auto auf die Schiene/das Fahrrad

  • Nachhaltigkeitsfaktoren (Artikel 2 Nr. 24 Transparenz-Verordnung)

    Unter den sogenannten Nachhaltigkeits­faktoren versteht man „Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmer­belange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung."

    Stimmrechtausübung

    Dazu gehört zum einen die Möglichkeit, auf Hauptversammlungen zu sprechen und so vor den versammelten Aktionären und dem Management der Unternehmen Defizite im Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmen anzusprechen und Verbesserungen einzufordern.